200 Jahre Fahrrad – Das sind die schönsten Radwege in der Schweiz & Deutschland!

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Vor genau 200 Jahren wurde eine Laufmaschine im Südwesten Deutschlands erfunden. Am 12. Juni 1817 fuhr der Erfinder der Urform des Fahrrads Karl Drais das erste Mal die Draisine durch Mannheim. Heute kann man das Fahrrad kaum mehr aus dem Alltag wegdenken!

Weltweit ist es das am meisten genutzte Transportmittel. Deshalb sollten wir den Geburtstag des beliebten Zweirades auch gebührend feiern!

Die Schweiz ist ein echtes Paradies für Velofahrer. Es gibt in allen Regionen für jeden Geschmack die passende Route. Wir haben euch unsere Favoriten in der Schweiz und Deutschland einmal herausgesucht:

Hier findet ihr unsere schönsten Velowege:

1. Der Elbradweg

Der Elbradweg ist der Klassiker unter den Deutschen Radfernwegen. Beginn des Wegs ist eigentlich in Riesengebirge Tschechiens bevor es dann vorbei an den beeindruckenden Felsen des Elbsandsteingebirges über Dresden, Wittenberg, Magdeburg und Hamburg bis nach Cuxhaven führt. Auf 1220 Kilometern begleitet ihr hier die Elbe vom Ursprung bis sie in die Nordsee mündet. Dabei durchkreuzt ihr 7 Bundesländer und einige Sehenswürdigkeiten. Der Radweg ist recht flach, man hat kaum Höhenunterschiede zu bewältigen. Er ist also besonders gut für Einsteiger und Familien geeignet.

2. Die Seen-Route in der Schweiz

Auf der Seenroute fahrt ihr ca. 505 Kilometer quer durch die Postkartenschweiz. Gestartet wird am Genfersee. Auf eurer Tour kommt ihr vorbei an 10 wunderschönen Seen die euch einen tollen Ausblick über das Wasser und auf die Alpen bieten. Die Route führt aber nicht nur an Seen vorbei, hier kommt ihr ebenso an Alpsennereien und tollen kleinen Ortschaften vorbei in denen Brauchtum noch eine ganz besondere Rolle spielt. Von Montreux geht es über das Berner Oberland über Zürich bis zum Bodensee. Die Wege sind grösstenteils asphaltiert.

3. Der Donauradweg

Auf einer Strecke von 560 Kilometern passiert ihr entlang der Donau Burgen, Klöster, kunstvolle Bauwerke und viele geologische Besonderheiten. Von der Donauquelle in Donaueschingen kann man den kompletten Weg bis ans Schwarze Meer mit zwei Rädern befahren. Nach dem Start in Donaueschingen geht es vorbei an Städten wie Ulm, Regensburg und Passau sowie durch zahlreiche Landschaften wie den Schwarzwald, die Schwäbische und Fränkische Alb und den Bayrischen Wald. In der Dreiflüssestadt Passau endet der deutsche Donauradweg. Danach passiert er weitere Länder wie Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien und Serbien bis er schliesslich in Rumänien ins Schwarze Meer mündet. Der deutsche Teil ist nur teilweise asphaltiert aber trotzdem sehr gut befahrbar. Hier gibt es auch nur wenige Steigungen.

4. Rheinradweg

Von der Quelle des Rheins in den Alpen bis zur Mündung in die Nordsee beträgt die Strecke 1320 Kilometer. Der Weg führt vorbei an den verschiedensten Landschaftsformen. Gestartet wird in der Schweiz. Die Rhein-Route begleitet den Alpenfluss von seinem Ursprung im Gebirge bis zu den grossen Rheinhäfen von Basel. Danach schlängelt sich der Rhein durch die Oberrheinische Tiefebene in Deutschland zum Mainer Becken, vorbei an den Metropolen Köln und Düsseldorf bis nach Emmerich am Rhein, wo er dann die deutsch-niederländische Grenze überquert und die letzten Kilometer Richtung Nordsee führt. In Deutschland ist der Weg überwiegend asphaltiert. Generell ist die Strecke relativ flach, in den Alpen kann es aber zu vereinzelten grösseren Steigungen kommen.

5. Bodensee-Königssee-Radweg

Auf 481 Kilometern fährt ihr auf dem Bondesee-Königssee-Radweg durch das idyllische Bayern. In Lindau am Bodensee wird gestartet. Von dort führt die Route durch das Allgäu, am Alpenrand entlang vorbei an einigen Seen und erreicht in Berchtesgaden schliesslich ihr Ziel Schönau am Königssee. Auf dem Weg geniesst ihr ein herrliches Alpenpanorama sowie Sehenswürdigkeiten wie St. Bartholomä am Königssee, das Schloss Neuschwanstein und das Kloster Ettal. Der Radweg ist befestigt, jedoch müssen die Verlockungen erst einmal erobert werden – die Route ist sehr hügelig, doch ihr werdet mit einem tollen Ausblick belohnt.

6. Die Graubünden Route

Auf 152 km führt die Graubünden Route auf einer atemberaubenden Strecke vorbei an grandiosen Alpenlandschaften. Beginn ist die Hauptstadt des Kantons, Chur. Von dort geht es über Thusis und den Albulapass ins Engadin. Ein zweiter Routen-Ast führt von Thusis dem Hinterrhein folgend über die alpine Moorlandschaft des San Bernardino Pass hinunter nach Bellinzona. Die Route ist gut befahrbar, jedoch relativ anspruchsvoll, da einige Höhenmeter erklommen werden müssen. Der Ausblick macht das ganze jedoch wieder wett.

7. Die Alpenpanoramaroute

Auf 485 km führt der asphaltierte Radweg vorbei am pass- und schluchtenreichen nördlichen Alpenvorland mit seinen traditionsreichen Dörfern und Alpwirtschaften. Gestartet wird im hügeligen Appenzellerland. Der Weg führt durch das waldreiche Toggenburg weiter ins Glarner Bergland und dann schweisstreibend über den Klausenpass ins Schächental. Im weiteren Verlauf passiert ihr den Vierwaldstättersee und das bernische Emmental, bevor es dann über den Greyerzersee und das Schloss Gruyères über Alpenweiden ins Rhonetal geht. Bei der konditionell anspruchsvollen Route werdet ihr mit einem grandiosen Panorama belohnt.

8. Iron Curtain Trail

Der etwas andere Radweg erwartet euch auf dieser Route. Jahrelang war Europa durch den Eisernen Vorhang in Ost und West getrennt. Diese Teilung macht der Radweg nun im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar. Entlang des ehemaligen Grenzstreifens wurde ein 10‘000 km langer Radweg geschaffen, der die europäische Geschichte mit nachhaltigem Tourismus verbindet. Beginnend an der Barentssee verläuft der Weg entlang der norwegischen, finnischen und russischen Grenze bis zur Ostsee. Von Lübeck bis zum sächsisch-bayrisch-tschechischen Dreiländereck folgt der Rad-Wanderweg dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen. Dann führt er über die Höhen des Böhmerwalds, vorbei an Mähren in die Slowakei. Die Route verläuft durch mehrere Länder und Nationalparks mit unterschiedlichster Flora und Fauna und verbindet unzählige Mahnmale, Museen und Freiluft-Einrichtungen die an die Geschichte der Spaltung Europas erinnern.

9. Die Rhone-Route

Auf 350 km folgt die Rhone-Route dem Lauf der Rhone. Der Weg führt vorbei an der imposanten Bergkulisse des Wallis. Begonnen wird mit einem Aufstieg vom Urserental hinauf auf den Furkapass. Danach folgt eine befreiende Abfahrt vorbei an den schmelzenden Eistürmen des Rhonegletschers nach Goms. Danach fahrt ihr farbenfrohen Blumenwiesen entlang bis nach Brig. Weiter geht es an den Palmenpromenaden des Genfersees und den malerischen Lavaux-Rebbergen vorbei. Die Route endet in der Weltstadt Genf. Der Weg ist meist asphaltiert und die Strecke auch für Anfänger geeignet.

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Für welche Route entscheidet ihr euch? Seid ihr eher die Geniesser oder die sportlichen Fahrer?

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Viel Spass beim Velofahren!

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Sabrina Bodemer
Verfolgen Sabrina Bodemer:

Das Leben ist eine Reise und Reisen ist mein Leben. Ich bin Sabrina und komme aus dem schönen Badnerland. Reisen spielte für mich schon immer eine wichtige Rolle im Leben, weil ich es einfach liebe neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Trotzdem zieht es mich auch immer wieder in meine Heimat zurück. Heimat ist für mich: Einfach meine Sachen packen zu können und auf Entdeckungstour durch den Wald zu gehen. Für mich ist jede Reise und Tour einzigartig und mindestens eine Erzählung wert!